Schulhausgarten Habsthal
 

Unterhalb des bekannten Klosters Habsthal liegt, eingerahmt von alten Bäumen

und Hecken, das ehemalige Schulhaus.

Das Anwesen wurde 2005 von Markus Bronner, Meister im Gartenbau, erworben

und seither Jahr für Jahr fachmännisch und mit viel Liebe zum Detail zu einer

wundervollen, harmonischen Gartenanlage gestaltet. Markus Bronner selbst war
jahrelang auf der Mainau tätig, weswegen die Anlage von Besuchern und
Dorfbewohnern liebevoll „klein Mainau“ genannt wird…

 



Harmonie und Stimmigkeit sind die Erfolgsfaktoren in jedem Wohlfühl-Garten.

Haus und Garten sollten aufeinander abgestimmt sein und eine Einheit ergeben.

Dabei kann man mit richtig platzierten Kleinigkeiten viel Stimmung erzeugen.

Durch die Aufteilung der inzwischen 8000m² großen Gartenanlage in verschiedene

„Gartenzimmer“ entsteht Abwechslung und dem Besucher eröffnen sich beim

Durchschreiten der Anlage immer wieder neue, interessante und faszinierende Blickwinkel.

Tritt man durch das große,eiserne Tor fällt der Blick als erstes auf den Kübelgarten,

der zwischen Haus und Garage seinen Platz gefunden hat. Bunt bepflanze Teracotta-Schalen

und Zitronenbäumchen in großen Kübeln , kombiniert mit Accessoires aus dem Süden geben

diesem Gartenbereich den mediterranen Flair.

Der ehemalige Pfarrgarten ist fast unverändert. Hier wachsen Kräuter und Stauden,

Wilderdbeeren verleiten zum Naschen, Buchskugeln und Rosenstämmchen vermittel Struktur

und Ruhe.                                                                                                                                     

Daneben scharren die Hühner, das Goldfasanenpaar präsentiert sich im Voliere und der
Hofhund sonnt sich auf seiner Gartenbank.

Ein Durchgang durch die Hecke eröffnet den Blick auf den alten Apfelbaum.

Umspielt von einer alten, weißen Eisenbank und einer Buchshecke stahlt dieser Platz

etwas ganz besonderes aus und läd ein zum verweilen.

Ein kleines Stückchen weiter
betritt man durch eine kleine Stufenanlage den „Senkgarten“. Im Schatten der
200-Jahre alten Linde und in Gesellschaft einiger mystischer Steinfiguren fühlt
man sich geborgen und in einer ganz eigenen Welt…

Vorbei an dem 1906 erbauten Schulhaus gelangt man über eine Freitreppe zum oberen

Seerosenteich, einem von drei Teichanlagen, der im Sommer üppig bedeckt ist von verschiedenfarbigen Seerosenblüten.

Über eine weitere Stufenanlage gelangt man, vorbei am Kräutergarten, hinunter zur

großen Teichanlage.

Ein harmonisch zu Haus und Garten erbautes Badehaus zieht den Besucher in seinen
Bann. Es ist mit alten, stilvollen Möbeln und dekorativem Glas eingerichtet.
Durch seine besondere Atmosphäre ist es der größte Anziehungspunkt der gesamten
Anlage. Von hier aus hat man einen wundervollen Blick über die Teichanlage und den

weitläufigen unteren Garten.

Die Teichanlage selbst besteht aus zwei unter-schiedlich großen Teichen und schließt

einen kleinen Bachlauf mit ein. Durch einen toskanischen Löwenkopf ergießt sich

das Wasser hinunter ins Becken um von dort seinen Weg über die Steine bis in den Teich

fortzusetzen.                    

Auch Kunst fehlt nicht: am kleinen Sandstrand sitzt eine Figur des bekannten Künstlers

Peter Lenk aus Bodmann.


Das größte Gartenzimmer ist der im Jahr 2011 neu erbaute Pergola-Garten.
Windgeschützt durch eine Eibenhecke, eingebettet in Beete mit historischen Rosen, die mit

Duft und Farben alle Sinne wecken.

Die Rose gilt seit uralten Zeiten als Symbol der Verschwiegenheit.

So ist das Motto für diesen Teil des Gartens: man schweigt und genießt, z.B. auf einer von

ca. 50 Sitzgelegenheiten die überall auf dem Areal zum verweilen und genießen einladen.