Besuch der Ostracher Senioren am 21. Mai 2014

Ein Bericht in der Schwäbischen Zeitung

 

 

Lokales
Josef Unger

Senioren besuchen die „Mainau im Ostrachtal“

Nach einer Maiandacht in der Sankt Michaelskirche in Rosna schauen sich die Besucher bei Gärtnermeister Markus Bronner um
 Gärtnermeister Markus Bronner zeigt den Senioren seinen Garten.
Gärtnermeister Markus Bronner zeigt den Senioren seinen Garten.
Unger

Ostrach sz Den Nagel auf den Kopf getroffen hatte das Senioren- und Altenwerk Ostrach mit dem Angebot eines Halbtagsausfluges in die engere Heimat, nämlich eine Maiandacht in der Sankt Michaelskirche in Rosna mit anschließendem Besuch des Paradiesgartens des Gärtnermeisters Markus Bronner rund um die ehemalige Volksschule in Habsthal. Mit rund 100 Besuchern wurden die Erwartungen von Irmgard Selbherr und Rose Wagner weit übertroffen.

 

Im Rosnaer Gotteshaus erwartete Josef Kugler aus Rosna die Gruppe. Er war mit seinem Akkordeon auch der musikalische Begleiter der Maiandacht, bei der die Senioren zunächst der Verstorbenen der Gemeinschaft mit einem „Vater unser“ gedachten. Und auch mit dem neuen Gotteslob klappte es, in dem zum ersten Mal das Muttergotteslied „Segne Du Maria“ zu finden ist.

 

 

Die Andacht stand unter dem Motto „Wir grüßen Dich Maria, denn mit Deinem Ja wurde Gott Mensch, unser Bruder“. Dass das wieder einmal eine Maiandacht wie früher war, bekundete der mit 94 Jahren älteste Teilnehmer Eugen Kugler, Nicht zuletzt hatte für das gute Gelingen Mesnerin Anneliese Vogt durch die Mithilfe in der Vorbereitung und Schmückung der Kirche, wofür ihr Irmgard Selbherr dankte.

 

 

Auf Sichtweite entfernt liegt die Gartenanlage von Markus Bronner, die auch als die „Mainau im Ostrachtal“ bekannt ist. Denn der Gartenkünstler war viele Jahre als Schlossgärtner auf der Bodenseeinsel Mainau beschäftigt. Der Besichtigung voran ging eine Kaffeepause, vorbereitet von der Konditorenfamilie Neher. Dann ging es zu den blühenden Gärten, zu den Fisch- und Badeweihern, zu den Gartenzimmern, die als Ruheoasen der Stille und Besinnung dienen sollen. Aus dem Staunen kamen die Besucher nicht hinaus. Irmgard Selbherr machte sich zu deren Sprecherin und brachte die Dankbarkeit mit einem kleinen Geschenk zum Ausdruck.